

| Gott fühlen ... feel go(o)d - sich gut fühlen |
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„Mich hatten Freunde mal zu einem Jugendgottesdienst mitgeschleppt. Ich hatte schon Angst es könnte das gleiche Geschwafel wie im Religionsunterricht sein. War aber nicht so. Leute, die gleich alt sind wie ich, haben da Probleme angesprochen vor all den Leuten, das hätte ich mich nicht getraut. Aber jetzt weiß ich, dass ich mit ihnen darüber sprechen kann. Denn die motzen nicht nur, sondern suchen nach Lösungen. Die lassen sich nicht im Stich, wenn einer in der Schule gemobbt wird, oder Stress mit den Eltern hat. Sie helfen sich gegenseitig und verlassen sich auch darauf, dass Gott ihnen hilft. Bei letzterem bin ich noch skeptisch… Aber schaden kann es ja nicht, ich werde trotzdem zum Weltjugendtag nach Köln fahren – da 800 000 junge Leute aus der ganzen Welt ein XXXXXXXXL Event haben– das werde ich mir nicht entgehen lassen.“ (Markus 16) „Nur weil ich an Gott glaube und bei der Kirche mitmache, bin ich noch längst keine Heilige und möchte auch keine sein. Ich bin gern mit den anderen zusammen und stelle etwas auf die Beine. Die Kids betreuen, fair - gehandelte Produkte aus Entwicklungsländer verkaufen und etwas gegen die Ungerechtigkeit auf dieser Welt tun, das kann ich dort alles machen und der Spaß kommt nicht zu kurz. Gott verbietet keinem den Spaß, auch wenn viele das leider so glauben (Alternative: auch wenn dies im Religionsunterricht oder von der Kanzel so runterkommt). Aber wenn es mir nicht so gut geht, ist er da und ich kann in Ruhe darüber nachdenken, wie ich meine Probleme angehen kann. Da fühl ich mich dann schon ein paar Etagen besser…“ ( Sabine 15) „Gott ist keine Medizin, die wir von der Kirche den Menschen eintrichtern wollen. Aber die Einladung steht, denn mit Gott und mit dem Gefühl, Gott bei sich zu haben – fühlt man sich auf alle Fälle besser.“ |