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Nachrichten aus den Kirchengemeinden

 rosenkreuzVerabschiedung Ehepaar Billmann
Gundela und Hermann Billmann
Zum 1. Juni 2012 trat Pfarrer Hermann Billmann in den Ruhestand. Gemeinde, Kirchenbezirk und Öffentlichkeit verabschiedeten den langjährigen evangelischen Pfarrer und seine Ehefrau Gundela Billmann, die viele Aktivitäten in der Kirchengemeinde mitverantwortete und  noch für dieses Schuljahr als Religionslehrin tätig ist, in zwei Gottesdiensten: 
Am 6. und am 12. Mai.

Zum Gottesdienst am Sonntag Kantate, den 6. Mai , war schwerpunktmäßig die Gemeinde eingeladen.

Im Gottesdienst am Samstag, den 12. Mai, zu dem vor allem der Kirchenbezirk und Vertreter des öffentlichen Lebens eingeladen waren, fand die Verabschiedung durch den Dekanstellvertreter Pfarrer Dirk Boch, Ludwigshafen, statt.


rosenkreuzKonfirmation 2012
 

Konfibildkleiner

In der Evangelischen Kirchengemeinde Pfullendorf finden die Konfirmationen 2012 am Samstag, den 28. April um 14 Uhr und am Sonntag, den 29. April um 10 Uhr statt. 30 junge Leute haben sich in einem knappen Jahr in Konfirmandenunterricht, Praktikas, in Gemeindegruppen und -einrichtungen, bei Festen und Gottesdiensten mit dem auseinandergesetzt, was es heißt als Christ zu glauben und zu leben.

In den festlichen Konfirmationsgottesdiensten sagen sie selbst ja zu dem, was ihnen von Eltern und Paten bei ihrer Taufe zugesprochen worden ist.

Das Foto entstand während der Konfirmandenrüste in der Dobelmühle.


 


 


 


 


 

k_logo_klBrief von Pastoralreferent Frank Scheifers an alle Gemeindemitglieder in der SE Oberer Linzgau zu seinem Stellenwechsel im Herbst:

 

Liebe Gemeinde,

auf diesem Weg möchte ich Ihnen mitteilen, dass es im Herbst diesen Jahres bei mir zu einem Stellenwechsel kommen wird.

Zum 1. September 2012 werde ich neuer Dekanatsreferent in unserem Dekanat Sigmaringen-Meßkirch. Kurz vor Ostern kam die schriftliche Zusage und Bestätigung seitens des Ordinariates in Freiburg. Bereits Anfang 2011 hatte mich das Orinariat darauf hingewiesen, dass bei mir in den nächsten 2 Jahren ein Stellenwechsel aus Sicht des Ordinariates ansteht und erwartet wird. Das Ordinariat rief dabei auch sehr deutlich ins Bewusstsein, dass der Zeitraum 10-15 Jahre an einer Stelle für hauptberufliche Mitarbeiter in der Kirche als festes Prinzip angedacht ist. Nach einer längeren Zeit des Nachdenkens, Prüfens und Sondierens habe ich mich dann entschieden, mich in diesem Jahr 2012 auf die ausgeschriebene Stelle des Dekanatsreferenten im Dekanat-Sigmaringen-Meßkirch zu bewerben, auf die mich das Ordinariat angesprochen hatte. Nach 15 Jahren intensiver Arbeit in der Seelsorgeeinheit, zu der auf meiner bisherigen Stelle hier ja schon sehr bald ein Teilauftrag für die Ehevorbereitung des Dekanates gehörte, ist die neue Aufgabe (mit 80 Prozent Dekanat und 20 Prozent in der Seelsorgeeinheit des Dekans) für mich eine organische Weiterentwicklung und reizvolle berufliche Perspektive. Ich werde weiterhin in der neuen Funktion als Dekanatsreferent mit der SE Oberer Linzgau in vielfältiger Weise zu tun haben und die bisherigen Teilaufgaben, die ich schon für das Dekanat übernommen hatte, weiterführen und noch ausbauen können (Ehevorbereitung, Projekte der Ehebegleitung und Familienbildung auf Dekanatsebene, Schulungen für Ehrenamtliche auf Dekanatsebene, konzeptionelle Arbeit im Dekanat usw.). Dazu werden neue Aufgaben besonders in der Kooperation mit dem Dekan, der Region und der Diözese kommen, auf die ich gespannt bin. Als Familie planen wir, weiterhin in der Raumschaft wohnen zu bleiben, so dass wir unsere Kinder nicht aus der Schule reißen müssen.

Ich hoffe sehr und habe mich gemeinsam mit Dekan Neubrand ausdrücklich dafür eingesetzt, dass die Stelle des Pastoralreferentin in der SE Oberer Linzgau nahtlos und gut im Herbst wieder besetzt wird. Das Ordinariat hat uns das zugesagt. Mir liegt auch sehr daran, dass es mit meinem Nachfolger oder meiner Nachfolgerin einen gut vorbereiteten und nahtlosen Übergang gibt. Von meiner Seite werde ich alles Wichtige dazu beitragen.

15 Jahre sind ein langer Zeitraum, in dem ich hier in unseren Gemeinden viele sehr erfüllende und bereichernde Erfahrungen sammeln konnte. Dafür bin ich sehr dankbar. Besonders die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen allen, mit dem PGR, mit Pfarrer Eckstein und Gemeindereferent Konrad Krämer und mit so vielen Ehrenamtlichen zum Wohle unserer Gemeinden, war mir immer sehr wichtig. Dafür möchte ich Ihnen schon jetzt ein herzliches DANKE sagen!

Viele Menschen hier vor Ort in den Pfarrgemeinden der SE Oberer Linzgau sind mir sehr ans Herz gewachsen, was mir den Abschied von meiner bisherigen Aufgabe als Pastoralreferent in der SE Oberer Linzgau nicht leicht macht.

Mit einem herzlichen Gruß,

Ihr

Frank Scheifers

 

 

 

 

 

k_logo_klGetroffen in Pfullendorf: Hans Jellouschek, Paartherapeut

von Frank Scheifers

JellouschekFoto3

Auf großes Interesse ist der Themenabend zum Thema: "Liebe auf Dauer - Was Partnerschaft lebendig hält" getoßen, den die Evangelisch-Katholische Erwachsenenbildung Pfullendorf (EKE) gemeinsam mit der Pfullendorfer Stadtbücherei kürzlich im Haus Linzgau in Pfullendorf veranstaltete.

(130 Personen, darunter viele Paare unterschiedlichen Alters kamen). Zeitnah zum zehnjährigen Jubiläum des "Gottesdienstes für Paare" am Valentinstag wollten die Veranstalter mit dem Vortragsabend mit Dr. Hans Jellouschek einen weiteren Akzent für Paare setzen. Eingeladen war Dr. Hans Jellouschek, der durch zahlreiche Buchveröffentlichungen zu Liebe und Partnerschaft bekannte Theologe, Eheberater und Paartherapeut. Sein kurzweiliger Vortrag widmete sich der Frage, was eine Partnerschaft auf Dauer stabil und lebendig hält. Die große Allensbach Umfrage mit dem Titel: "Partnerschaft 2012", spricht davon, dass für 77 Prozent der Deutschen eine glückliche Partnerschaft eine wichtige Quelle für das persönliche Glück ist. Zwei Drittel (66 Prozent) der Bevölkerung ab 16 Jahren glauben an die Liebe fürs Leben und sind überzeugt, dass man einen Partner finden kann, mit dem man für den Rest des Lebens glücklich ist. Eine große Sehnsucht nach einer sicheren und festen Bindung ist also bei den Menschen vorhanden, zugleich erleben wir Tag udn Tag die Zerbrechlichkeit von Partnerschaft und Liebe. Die hohen Scheidungszahlen sprechen eine eigene Sprache. Hans Jellouschek machte deutlich, dass für viele Menschen heute die Qualität von Paarbeziehungen eine sehr große Rolle spielt und äußere "Halteplanken", die es früher gab, wie z.B. wirtschaftliche Erfordernisse kaum mehr eine Rolle spielen. Im ersten Teil seines Vortrags beschäftigte sich Jellouschek mit der Frage, was der Liebe nichts nützt oder ihr schadet. Dabei plädierte er dafür, die Liebe realistisch zu sehen. Die Erwartung der Liebe als "höchstes Glück" schadet der Liebe. Außerdem seien intensive Verliebtheit am Anfang und häufige, intensive Sexualität keine Garanten für eine dauerhafte Liebesbeziehung. Ein äußerst schädlicher Faktor ist andauernder zu hoher Stress. Als eine bdeutsame Grundeinstellung für eine lange und gute Beziehung nannte er vor allem die Bereitschaft zum Verzeihen: "Die Partnerschaft ist das Zusammenleben von zwei Vergebenden." Weiter betonte er die Wichtigkeit einer guten Balance von Autonomie und Bindung sowie von Liebe und Gerechtigkeit in der Beziehung. Die gemeinsame Lebensorganisation, die ein "Geben und Nehmen" ohne Aufrechnung, dem "andern zuliebe" sei, das Umgehen mit Verschiedenheiten, ein gutes Stressmanagement waren weitere Punkte, die er hervorhob. Bei allem Freiraum müssten sich Mann und Frau regelmäßig auf ihr Paar-Sein konzentrieren - ohne dass Kinder, Job, Haushalt oder sonstige Pflichten das verhindern: "Führen Sie einen Beziehungstag ein, nehmen Sie sich Zeit füreinander", war seine Anregung.

"Bei Krisen ist es hilfreich zu fragen: Zu welcher Entwicklung fordert uns diese Krise heraus?", meinte Jellouschek, der sich dafür stark machte, auch Krisen als Herausforderung und Chance zur Entwicklung zu sehen. Schließlich betonte er noch die Bedeutung eines gemeinsamen Sinn-Horizontes: Einen gemeinsamen Sinn-Horizont zu haben bedeutet die gemeinsame Überzeugung, dass es sich lohnt zu leben und wir dem Leben einen Sinn abgewinnen können, so Jellouschek.


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Letztlich ist dies für ihn eine zutiefst religiöse Einstellung, die ein Paar auf einer ganz tiefen Ebene verbinden kann. "Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält", zitierte er aus dem bekannten "Herbst-Gedicht" von Rilke, dass diese Einstellung nach seiner Überzeugung auch trägt bei Schicksalsschlägen, Krankheit und Tod. Eine gemeinsame spirituelle Praxis, wie auch immer sie bei einem Paar aussehen mag, ob in Formen der Stille, Meditation oder auch der gemeinsame Gottesdienstbesuch, kann des weiteren eine wichtige Kraftquelle für die Beziehung sein.  

 

 

 

 

k_logo_klSternsingeraktion 2012

Sternsinger2012

                            Sternsingergruppe Pfullendorf 

Anfang des Jahres waren in unserer Seelsorgeeinheit viele Kinder und Jugendliche als Sternsinger unterwegs. Unzählige Male haben sie ihre Lieder gesungen und den Segen: Christus Mansionem Benedicat über die Türen geschrieben. Beispielland der 54. Aktion Dreikönigssingen des Kindermissionswerks war Nicaragua. Im zweitärmsten Land Mittelamerikas nach Haiti, sind besonders die Kinder und Jugendlichen Gewalt ausgeliefert. Viele von ihnen leben auf der Straße oder müssen hart arbeiten, um zur Lebenssicherung ihrer Familie beizutragen. Im Mittelpunkt der Sternsingeraktion 2012 standen deshalb vor allem Projekte für nicaraguanische Straßenkinder. Wie in den vergangenen Jahren kommt das gesammelte Geld jedoch auch Kindern in El Salvador (Projekt des Entwicklungshelfers Rudi Reitinger) und Bolivien (Projekt von Schwester Roswitha Stengele) zugute. Hauptanliegen der Projekte ist es, den Kindern vor Ort ausreichend und gesunde Ernährung sowie gute Bildung zu ermöglichen. Allen Kindern und Jugendlichen ein herzliches Dankeschön für ihr Engagement zugunsten benachteiligter Kinder auf der ganzen Welt. Vielen Dank auch allen jugendlichen und erwachsenen Begleitern und Betreuern. Ein weiterer Dank gilt all jenen, die unsere "Könige" samt Gefolge verköstigt, Fahrdienste übernommen oder sich um die Gewänder und sonstigen Utensilien gekümmert haben. Zu guter Letzt auch ein Dankeschön an alle Spender. Mit Ihrer Hilfe kam wieder ein tolles Spendenergebnis zusammen.

Das Gesamtergebnis beträgt 18.385,81 Euro.

Spendenergebnisse:

Pfullendorf:     10.652,70 €

Zell:                 1.025, 54 €

Otterswang:        365,20 €

Denkingen:       3.237,17 €

Illmensee:        3.105,20 €

 

 

 

 


 

k_logo_kl Situation der Sonntagsgottesdienste ab Sonntag, 15.01.2012

 

In unserer Seelsorgeeinheit sind neben mir mehrere Priesterpensionäre im Einsatz. Deswegen war es in der Vergangenheit eine sehr angenehme Situation was die Sonntagsgottesdienste in den einzelnen Kirchen vor Ort angeht. Pfarrer Reinhard Schacht kam im vergangenen Jahr regelmäßig aus Bad Schussenried, um die Eucharistiefeier in Denkingen zu halten. Dieses große Entgegenkommen seinerseits kann infolge der großen Entfernung nicht mehr länger aufrecht erhalten werden. Dadurch sind ab 15.01.2012 Änderungen notwendig.

a) Die Gottesdienste in Denkingen, Illmensee und Pfullendorf müssen durch mich übernommen werden.

b) Die Sonntagsgottesdienste in Otterswang und Zell werden weiterhin von Pfarrer Wilhelm Weßbecher und Pfarrer Felix Kreuzberger gehalten und bleiben von Änderungen ausgenommen. Die Zeiten in Otterswang und Zell jeweils 10.00 Uhr bleiben wie bisher.

c) Pfullendorf wird immer die Abendmesse um 19.00 Uhr haben.

Für die Eucharistiefeiern am Sonntagvormittag habe ich einen Drei-Wochenplan entwickelt. In Denkingen, Illmensee und Pfullendorf werden in 3 Wochen nur an zwei Sonntagen Eucharistiefeiern sein. An einem der Sonntage entfällt der Gottesdienst oder wir feiern einen Wortgottesdienst. Falls kein Gottesdienst am Sonntagvormittag möglich ist, bitte ich Sie, die Eucharistiefeier im Nachbarort oder am Abend in Pfullendorf mitzufeiern. Der Modus mit 3 Wochen wurde mit den Pfarrgemeinderäten besprochen. Ich halte ihn für ausgewogen und angemessen. Der Drei-Wochen-Zyklus ist ein schmezhafter Einschnitt, ein Verlust, der mir auch persönlich wehtut. Vielleicht liegt aber ein Gewinn darin, dass die Kirchengemeinden näher zusammenrücken und sich noch mehr um die Eucharistie als Mitte versammeln wird. Ich bitte Sie um Verständnis für die neue Situation und um ihr Gebet um Priesternachwuchs.

                                                                                                          Albert Eckstein, Pfarrer

 

 

 

 

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k_logo_kl  "Tierisch gute" Bibelgeschichten

Ökumenischer Kinderbibeltag in Pfullendorf und Denkingen zu Tieren in der Bibel

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Ein ungewöhnliches Bild zeigte sich in der Denkinger Johanneskirche und in der evangelischen Christuskirche in Pfullendorf. Überall in der Kirche waren die unterschiedlichsten Tiere zu finden, so Löwen und Kamele, Tiger, Hühner und Schafe, Seetiere und vieles mehr. Da wimmelte es nur so von Tieren und von Kindern. In Denkingen hatten sich 70 Kinder zwischen 5-12 Jahren für den Bibeltag angemeldet, die von 11 Gruppenleiterinnen und 9 jugendlichen Ministranten, sowie von Pastoralreferent Frank Scheifers begleitet wurden. In Pfullendorf waren es um die 60 Kinder. Sie wurden dort von 14 Gruppenleitern, zahlreichen Konfirmanden, sowie von Gemeindediakonin Tina Boy begleitet. Im Laufe des Tages erfuhren die Kinder anhand der Rahmengeschichte von Daniel und Deborah viel über die Tiere und wo sie in der Bibel vorkommen. Der Zoobesucher Daniel ließ sich da so einiges von der Tierpflegerin Deborah erklären. Nach dem Tageinstieg am Morgen- ein Schattenspiel zur Bibelgeschichte "Daniel in der Löwengrube", ging es in den jeweiligen Altersgruppen, die das Thema durch Spiel, Gespräch, Basteln und Gestalten vertiefte, weiter. Da entstanden z.B. Löwenmasken, ein "Gehegebuch" mit Informationen und Bildern zu den Tieren in der Bibel, Tiermotive aus Bügelperlen und aus Holz und vieles mehr. Nach dem leckeren Mittagessen, um das sich an beiden Orten ein engagiertes Küchenteam kümmerte, wurde die Bibelgeschichte vom reichen Mann und dem Kamel präsentiert, das eher durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in das Himmelreich kommt. Da kam etwa in Denkingen ein "leibhaftiges Kamel" in die Kirche (gespielt von 2 Ministranten in einem Kamelkostüm) und die Tierpflegerin Deborah informierte, dass Kamele nicht nur in biblischer Zeit wichtige "Wüstenschiffe" waren. Im Anschluss ging es wieder in die Altersgruppen. Am Abend endete der Bibeltag dann mit einem kleinen Abschlussgottesdienst, in dem die Kinder ihre Gruppenarbeiten vorstellten. Begeistert sangen sie das Mottolied des Tages "Was für ein Gewimmel" mit, zu dem die Erstklässler in Pfullendorf einen eigenen Tanz erfunden hatten. Die Denkinger Zweitklässler erfanden zudem passende Gebärden zum Refrain dieses frohen Mitmach-Liedes. Für die musikalische Begleitung sorgte an beiden Orten eine eigene kleine Musikgruppe, die dem Tag eine besondere Atmosphäre gab. Die frohe Stimmung und die Lieder klangen noch lange bei den Teilnehmern des Bibeltages nach. Ein herzliches Dankeschön gilt an beiden Veranstaltungsorten den Gruppenleitern, dem Küchenteam, der Musikgruppe, den Konfirmanden und Ministranten und den beiden Schulen, Werkrealschule Sechslinden in Pfullendorf und der Grundschule Denkingen, die auch in diesem Jahr wieder den Kinderbibeltag beherbergten.

 

 

 

rosenkreuz  k_logo_kl Ein rundum schönes Fest

 

Mit einem Festgottesdienst und einem Essen aus fair gehandelten Zutaten feierte der ökumenische Arbeitskreis seinen 30. Geburtstag. Außerdem pdx_pfu_arbeitskreis_shay_cullen_kleinbesteht der Weltladen in Pfullendorf seit 25 Jahren und schließlich ist die fair gehandelte Linzgaubohne seit fünf Jahren im Angebot des Weltladens. Als besonderen Gast konnte Pfarrer Hermann Billmann sowie die beiden Vorsitzenden des Ökumenischen Arbeitskreises, Gundela Billmann und Melanie Zoller, Father Shay Cullen aus Manila begrüßen. Der Geistliche war gerne zu der Geburtstagsfeier nach Pfullendorf bekommen. Das von ihm gegründete Jugend- und Kinderhilfswerk „Preda“ wird vom Arbeitskreis Ökumene von jeher unterstützt. Er richtete sich im Gottesdienst mit einem kurzen Bericht an die Gäste und dankte für die jahrelange treue Unterstützung.                                                                                                                                           Joseline Reutter

 

 

 

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Schon beim Überfliegen des Flyers zur diesjährigen Nacht der offenen Kirchen wurde klar: hier muss man nach dem Prinzip "Mut zur Lücke" vorgehen: es war unmöglich alle Punkte zu besuchen, die einen interessieren. Diese Vielfalt löst Respekt vor den Aktivitäten in den drei beteiligten Gemeinden Pfullendorfs aus. Denn tatsächlich kamen die meisten dieser Angebote aus der Evangelischen und der Katholischen Kirchengemeinde und der Mennonitengemeinde. Manche Akteure arbeiten schon lange miteinander, andere haben sich ökumenisch zusammen getan - andere, so wie die Theatergruppe von Jörg Ehni, haben sich erst zu diesem Anlass gefunden und wollten ausprobieren, ob das was Dauerndes werden könnte. Diese eigenen Gruppierungen und die Formationen aus der weiteren Umgebung nutzen sieben Kirchenräume, die wiederum einen jeweils ganz anderen Rahmen für die Darbietungen abgaben - die Besucher konnten also drei Erlebniswelten an einem Abend genießen.

Die Pfullendorfer Bürger, aber auch Gäste von außerhalb, nahmen das Angebot dankbar an. Schon um 20 Uhr spielte der Posaunenchor auf den Marktplatz, bevor um 20.30 Uhr die Kirchenglocken von St. Jakobus die Nacht der offenen Kirchen einläutete. Spätestens jetzt sollte man sich entschieden haben, ob man sich zum Gospelchor in die Christuskirche, dem Film im Haus Linzgau oder zum Theater in die Krankenhauskapelle Betesda aufmachen würde, oder doch einen der anderen vier Orte aufsuchen wollte.

Jeweils 40 Minuten lang dauerten die Darbietungen, so sah es das Konzept vor. So blieb noch ausreichend Zeit, das Erlebte sich setzen zu lassen, sich mit den anderen Besuchern kurz auszutauschen und sich ohne Hektik auf den Weg zur nächsten Veranstaltung zu machen. Manchmal freilich waren die 40 Minuten zu kurz und die Sangesfreude oder das Tanzvergnügen wollten nicht vom Minutenzeiger unterbrochen werden - da wurde dann schon die eine oder andere Verlängerung eingeläutet.

Den Abschluss bildete um Mitternacht eine Nachtgebet nach Taizé in der Chirstuskirche. Fast alle Plätze waren besetzt, als Pfarrer Hermann Billmann und Gemeindediakonin Tina Boy von der evangelischen Gemeinde, Pastoralreferent Frank Scheifers von der katholischen Gemeinde sowie Sylvia Gossen von der Mennonitengemeinde durch die Taizéandacht führten. Die musikalische Begleitung hatten Dina Trost an der Orgel sowie Konrad Krämer und Stefanie Haug mit Gitarre und Querflöte übernommen.

Insgesamt ist es den Organisatoren gelungen, ein sehr abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen. Beeindruckend war die Vielzahl an Gruppierungen der Gemeinden und darüber hinaus, die sich beteiligten und diese Nacht der offenen Türen sehr kurzweilig werden ließen.

                                                                                                        Joseline Gräbner-Reutter

 

 

 

rosenkreuzk_logo_kl   Das neue Programm der Evangelisch-Katholischen Erwachsenbildung

  (EKE) für 2011/2012 ist soeben erschienen. Sie finden es hier:  EKE Programmheft 2011/2012  

 
 


 

k_logo_klBeerdigung bei Verhinderung des Pfarrers

Die Feier der Bestattung wird in unserer Seelsorgeeinheit von pastoralen Mitarbeitern, Herrn Frank Scheifers, Herrn Konrad Krämer, Pfarrer Albert Eckstein und in Zell von Pfarrer Felix Kreuzberger abgehalten.

In vielen Fällen wird in zeitlicher Verbindung mit der Beerdigung ein Seelenamt in der Kirche gefeiert. Nicht immer ist zum gewünschten Termin ein Seelenamt möglich. Dies gilt besonders dann, wenn der Priester (wie kürzlich) durch Krankheit oder dienstliche Gründe verhindert ist.

Bei einer Beerdigung ohne Seelenamt beginnt in Pfullendorf die Begräbnisfeier in der Friedhofskapelle, die über genügend Sitzgelegenheiten verfügt.

In Otterswang, Denkingen und Illmensee gibt es in den Friedhofskapellen jedoch kaum Sitzgelegenheiten, deshalb beginnt die Feier der Bestattung in der jeweiligen Pfarrkirche als Wortgottedienst, den Herr Scheifers oder Herr Krämer leitet. Die Bestattung findet dann in unmittelbarem Anschluss auf dem Friedhof statt. Das Seelenamt findet dann am darauf folgenden Sonntag statt.

Vielen Christen ist die Eucharistiefeier im Zusammenhang mit dem Begräbnis aus gutem Grund ein wichtiges und wertvolles Anliegen. Dies ist personell nicht immer leistbar. Ich versuche das Mögliche zu tun.

                                                                                                            Albert Eckstein, Pfarrer


 

 

 

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Ganz erfüllt aus Dresden zurückev.Kirchentag_Dresden_072_ausschnitt

Mit 45 Teilnehmern aus Pfullendorf, Ostrach und Meßkirch und aus beiden Kirchen war unsere Region beim 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden ökumenisch gut vertreten. Erfüllt mit guten Eindrücken kamen sie aus Dresden zurück Hubert Löffler, einer der Teilnehmer schreibt darüber:

...da wird auch dein Herz sein

Nach dem Kirchentag ist vor dem Kirchentag. 2013 fahren wir nach Hamburg. Das ist sicher; so sicher wie das Amen in der Kirche. Aber der Reihe nach: ich sitze im Bus auf der Fahrt nach Hause, 30 km nach Dresden. Im Radio höre ich mit den anderen Kirchentagsbesuchern den Abschlussgottesdienst von der Elbe. Und nicht nur unser Herz ist noch dort. Ich schließe die Augen und höre die Lieder, die Fürbitten, die Predigt und das Vaterunser; und sehe vor mir die grandiosen Bauwerke am Elbufer. Und 120 000 Menschen die am Elbufer gemeinsam diesen Kirchentag miteinander beschließen. Landesbischof Bohl hat beim Eröffnungsgottesdienst gemeint, diese Bauten seien extra zum Kirchentag wiederaufgebaut worden, und ich habe es ihm geglaubt!  


Am Mittwoch vor Christi Himmelfahrt sind 45 Interessierte aus Pfullendorf und Umgebung mit einem Bus um 6:00 Uhr Richtung Dresden aufgebrochen. Mit dabei waren sechs junge Menschen aus unserer Gemeinde, die mit Diakonin Tina Boy das Programm für Junge und Junggebliebene wahrnahmen. Nachdem wir unser Quartier in einer Schule nahe der Altstadt von Dresden bezogen hatten, sind alle losgezogen um den Eröffnungsgottesdienst zu erleben.Die Augen auf die Altstadt gerichtet und die Ohren bei den wohlgewählten Worten vom Landesbischof in Sachsen, Herrn Bohl, wurden wir eingestimmt auf Tage voller Erlebnisse und Eindrücke. Während die Einen Bibelarbeiten besuchten, erklommen Andere viele Stufen auf den Turm der Frauenkirche um eine Morgenandacht zu feiern. Während die Anderen Konzerte und Gesprächsrunden vor der MDR-Bühne auf dem Altmarkt verfolgten, saßen die Einen in einer der vielen Straßenbahnen, unterwegs zu Veranstaltungen, die weit verteilt überall in der Stadt stattfanden. Gespräche mit anderen Kirchentagsbesuchern wurden gerne geführt, viele hatten ein Lächeln im Gesicht. Überall waren Menschen mit grünen Schals um den Hals oder am Rucksack zu sehen. Stadtpläne wurden studiert, Programmhefte gewälzt oder einfach nur die Beine hochgelegt, die sicher bei vielen schon am Morgen schwer wurden. Am Abend klang dann der vergangene Tag, in einem Biergarten oder im Garten der Kirchengemeinde des Stadtteils, aus. Viele schöne Erlebnisse und Eindrücke gab es zu erzählen. Bei strahlendem Sonnenschein gingen die Tage in Dresden wie im Flug vorbei. Aber in den Köpfen und Herzen aller Mitfahrer der Pfullendorfer Gruppe wird dieser Kirchentag unvergesslich bleiben. Und wie oben beschrieben: der nächste Kirchentag findet in zwei Jahren in Hamburg statt. Wir fahren hin!

 

 

 

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EKE Tagesausflug nach St. Gallen am 21.05.2011

 

Die EKE (Evangelisch-Katholische Erwachsenenbildung) unter der Leitung von Herrn Scheifers plante nach dem Besuch des Ehepaars Dörig beim letztjährigen Jakobusfest einen Besuch in deren Heimatstadt St. Gallen. Pünktlich um 7.30 Uhr fuhr Herr Sommer von der Fa. Sehmer mit einem voll besetzten Bus über Konstanz in Richtung St. Gallen. Geplant war eine "poetische Wanderung" durch die Wälder um St. Gallen und eine Führung durch die Kathedrale und die Stiftsbibliothek. Dieser St. Galler Stiftsbezirk gehört seit 1983 zum UNESCO Welterbe.

Durch die plötzliche Erkrankung von Bruno Dörig in der Nacht zuvor, wurde die Planung etwas umgestellt. Seiner Frau Vreni sei von Herzen gedankt, dass sie sich in diesen für Sie schweren Stunden trotzdem die Zeit und die Kraft nahm, uns auf dem geplanten Spaziergang ein wenig zu begeleiten.

Die erste Station führte uns durch den Wald zum Kloster Notkersegg, ursprünglich einer Gemeinschaft von Beginen, seit 1602 Kapuzinerinnen im Kloster Maria vom guten Rat. Dort hörten wir von Vreni Dörig rezitierte Impulse vor dem wunderschönen Hauptaltar mit der Immaculata. Weiter ging der Weg über die Dreiweihern zum Mittagspicknick. Die Kontakte von Hugo Bechinger ermöglichten es, dass sein Bruder Wilfried (seit Jahrzehnten Metzger in St. Gallen) uns freundlicherweise die St. Galler Spezialitäten, Bratwurst und Bürrli, zum Badesee brachte. Erfreut von dem großen Besuch aus Pfullendorf und stolz uns ein köstliches Mahl zu servieren, verzichtete er auf eine Bezhalung und schenkte uns den Imbiss. Wir dankten es ihm mit einem spontanen Lied!

Für den Nachmittag war eine Führung durch die barocke Stiftskirche mit der Doppeturmfassade, die dem St. Gallus und dem St. Notker geweiht ist, angesetzt. Ebenso durften wir mit zwei charmanten stadtführern auf Pantoffeln durch die angrenzende Stiftsbibliothek schlurfen und dort den wunderschönen Barocksaal mit reichhaltiger Rokoko-Ausstattung bewundern. Hier stehen in den Regalen bis zu 160000 gedruckte Bücher und in den vielen Vitrinen liegen kostbare Original-Handschriften. Derartig geitig gestärkt, hatten wir jetzt noch ein wenig Zeit uns die Stadtgassen mit den berühmten Erkern anzuschauen oder auch nur die Idylle bei Schümli-Kaffee bis zur Abfahrt des Busses um 18.00 Uhr auf uns wirken zu lassen.

Unser Dank gilt Frank Scheifers, der die Fahrt geplant und begleitet hat sowie Vreni Dörig, für die spontane Bereitschaft unsere Gruppe zeitweise zu begleiten und Wilfried Bechinger, für das vollzügliche Mahl.

                                                      Astrid Schoch

 

 

 

 

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Jahreshauptversammlung kfd

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Pfarrer Eckstein, Renate Sigel, Renate Sieber, Bärbel Benkel, Marlene Seeger

Am 12.5. 2011 fand im Kolpinghaus die Jahreshauptversammlung der kfd Pfullendorf statt.
Etliche Mitglieder sowie Pfarrer Eckstein als Präses nahmen an der Hauptversammlung teil. Nach der Begrüßung von Renate Sieber berichtete Marlene Seeger von den Aktivitäten seit der letzten Hauptversammlung Ende 2008. Zu nennen wären dabei u.a. der jährliche, traditionelle Weiberball, der Besinnungsnachmittag mit Herrn Scheifers vor Ostern, die Maiandacht sowie Ausflüge und Vorträge. Gerne angenommen wird auch das Frühstück nach den Rorategottesdiensten im Advent. Nach dem Kassenbericht von Ingrid Dörflinger nahm Helga Hennig die Entlastung des Vorstandes vor. Aus dem Vorstandsteam verabschiedet wurden Andrea Schäferling, Ingrid Dörflinger, Renate Reitinger und Silvia Patri. Die drei Letztgenannten werden weiterhin im Mitarbeiterkreis tätig sein. Den künftigen Vorstand bilden Bärbel Benkel und Renate Sieber gemeinsam als 1. Vorstand, Renate Sigel ist für die Kasse zuständig und Marlene Seeger wurde als Schriftführerin gewählt. Der Präses der kfd Pfullendorf, Herr Pfarrer Eckstein, dankte allen für ihre Tätigkeit. 

 

 

 

 

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Besuch von Bischof Enrique Figaredo aus Kambodscha

       von Melanie Zoller

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Bischof Enrique Figaredo aus Kambodscha und die Übersetzerin,

Frau Angelika Joachim, beim Gespräch im Weltladen.

 

Am Sonntag, 11. April, war anlässlich der Misereor-Fastenaktion, die jedes Jahr stattfindet und zu der das bischöfliche Hilfswerk bundesweit Gäste aus der ganzen Welt einlädt, um über die Situationen der betreffenden Länder direkt etwas zu erfahren, der spanische Jesuit und Bischof Enrique Figaredo in Pfullendorf zu Gast. Seit dem Jahr 2000 ist der Jesuit Bischof von Battambang in Kambodscha und seit 2007 Vorsitzender von "Caritas Kambodscha".

Nach 3 Wochen Besuch in Deutschland, an denen er mit seiner Übersetzerin von Misereor, Frau Angelika Joachim, in vielen Städten in ganz Deutschland unterwegs war, war Pfullendorf die letzte Station seiner Reise, die ihm und der Pfullendorfer Kirchengemeinde noch lange in guter Erinnerung bleiben werden. Nachdem er bereits zwei Tage zuvor das Staufergymnasium Pfullendorf besucht hat und den 12-Klässlern von seiner Arbeit in Kambodscha erzählt hat, feierte Bischof Figaredo zusammen mit Pfarrer Eckstein und der Gemeinde St. Jakobus den Sonntagsgottesdienst, wobei er in beeindruckender Art in seiner Predigt das Evangelium mit den Problemen in Kambodscha verband.

Nach dem Gottesdienst war die Gemeinde noch zu einem Bildervortrag und Austausch mit dem Bischof in den Weltladen eingeladen. Ungefähr 30 Leute erlebten einen spannenden und interessanten Einblick in die vielfältige Arbeit von Figaredo in Kambodscha, die nicht nur in Gottesdiensten zum Ausdruck kommt, sondern vor allem in der Nähe des Bischofes zu den armen und bedürftigen Menschen. Besonders beeindruckend waren Bilder, die nicht nur die Not der Menschen zeigten, sondern auch die Freude trotz allen Leides, die zum Beispiel in Tänzen von behinderten Minenopfern im Rollstuhl mit nicht Behinderten zum Ausdruck kam.

Der Bischof schaffte auch immer wieder den Bezug von bestimmten kunstwerklichen Gegenständen des Weltladens mit der Lebenssituation in seinem Land. So war er besonders beeindruckt von den bunten Kreuzen aus El Salvador, die trotz allen Leides das bunte Leben der Bevölkerung darstellt. Auch die interreligiöse Zusammenarbeit mit den Buddhisten, der 95% der Bevölkerung von Kambodscha angehören, beeindruckte die Zuhörer.

Als Dank für seinen Vortrag bekam er von Weltladenmitarbeiterin Melanie Zoller ein solches Kreuz mit auf den Weg nach Kambodscha. Pastoralreferent Frank Scheifers überreichte ihm im Namen der katholischen Pfarrgemeinde einen "Friedensbaum" aus dem Werkstättle.

Der gesamte Erlös des sich anschließenden Fastenessens, das Mitarbeiterinnen des Weltladens vorbereitet hatten, sowie die Kollekte im Gottesdienst kam den Projekten des Bischofes in Kambodscha zu Gute.

Für alle Beteiligten war diese Begegnung mit Bischof Figaredo sehr beeindruckend und wird noch nachhaltig in Erinnerung bleiben.

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EKE Vortrag zur religiösen Erziehung mit Prof. Albert Biesinger

 

"Am Bett am Abend sitzt nicht der Pfarrer, der Pastoralreferent oder der Religionslehrer, sondern die Mutter, der Vater oder die Oma..."

Getroffen in Pfullendorf: Prof. Albert Biesinger

von Frank Scheifers

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Prof. Biesinger mit dem Buch "Verbinde dich mit dem Himmel"

Die Weitergabe des Glaubens an Kinder und Jugendliche ist eines der zentralen Themen der Dialoginitiative unseres Erzbischofs. Einer, der wie kaum ein zweiter für dieses Anliegen steht und immer wieder im wissenschaftlichen und patoralen Bereich inspirierende Impulse setzt, ist Prof. Dr. Albert Biesinger aus Tübingen. Kürzlich referierte er im Evangelisch-Katholischen Bildungswerk in Pfullendorf zum Thema "Kinder nicht um Gott betrügen". Etwa fünfzig Gäste folgten der Einladung in das Pfullendorfer Kolpinghaus. "Gott ist eine Oase, er ist nicht Stress", begann Biesinger, selbst Vater von vier Kindern, seinen Vortrag und nahm seine Zuhörer mit auf eine meditative Reise in die eigene Kindheit und die prägenden Erfahrungen mit dem Glauben, denn die hat ja jeder und jede als Kind gemacht. Kinder gewinnen durch religiöse Erziehung eine Vision für das Leben und einen Sinnüberschuss, der ihr Leben zutiefst bereichert. So sei es ganz wichtig, Kindern eine spirituelle Orientierung zu ermöglichen. Für Biesinger kann man Kinder nicht nur um Gott betrügen, wenn Eltern Kindern die Beziehung zu Gott vorenthalten, sondern auch, wenn man ihnen Angst vor Gott macht. "Es ist streng verboten, Kindern Angst vor Gott zu machen," so Biesinger. Es ist das befreiende und frohmachende Gottesbild Jesu (Gott, der gute Vater, der gute Hirte etc.), das in der Mitte des Neuen Testamentes steht, das die Eltern ihren Kindern vermitteln sollten. Biesinger führte dann aus, wie es ganz konkret und "alltagstauglich" gehen kann, Kinder religiös zu erziehen. Dabei war sein Plädoyer, dass religiöse Erziehung Freude machen soll und im Alltag verankert sein muss. Drei einfache Rituale legte er seinen Zuhörern ans Herz. "Segnen Sie ihr Kind, wenn es morgens aus dem Haus geht", gab er den Eltern mit auf den Weg. Ein kurzer liebevoller Blickkontakt, ein Kreuz auf die Stirn oder einfach einen Segenswunsch für das Kind wie "Gott beschütze dich" sind einfache Rituale, die aber wertvolle Akzente setzen. In diesem Zusammenhang stellte er auch die Gebetskette vom Berg Athos, die seinem Büchlein "Verbinde dich mit dem Himmel" beiliegt, als Segenszeichen vor. Daneben sind Rituale rund um das gemeinsame Essen ganz wichtig. Ein kurzes Innehalten vor dem Essen, bei dem sich alle die Hände reichen, ein Dankgebet oder Lied können hier einfache Möglichkeiten sein. Und schließlich ist es das Abendritual oder die "Abendoase", die für Kinder ganz bedeutsam ist. Biesinger schlug den Eltern vor, den Tag wie eine Art "Tagesschau" mit den Kindern durchzugehen, darüber zu sprechen, was schön und was schwierig war und dann alles dem guten Gott anzuvertrauen. "Am Bett am Abend sitzt nicht der Pfarrer, der Pastoralreferent oder der Religionslehrer, sondern die Mutter, der  Vater oder die Oma", ermutigte Biesinger die Eltern, ihre Verantwortung für die religiöse Erziehung zu übernehmen.

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Professor Biesinger überreicht Pastoralreferent Frank Scheifers

die Gebetskette vom Berg Athos

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sternsingeraktion 2011

Anfang des Jahres waren in unserer Seelsorgeeinheit viele Kinder und Jugendliche als Sternsinger unterwegs.

Unzählige Male haben sie ihre Lieder gesungen und den Segen: Christus Mansionem Benedicat über zahllose Türen geschrieben. Beispielland der 53. Aktion war Kambodscha. Drei Jahrzehnte Krieg haben in Kambodscha ein tödliches Erbe hinterlassen. Zwischen 4 - 6 Millionen Landminen lauern an Wegen, auf Feldern und in der Nähe von Schulen und Brunnen. Jeden Monat explodieren mindestens 60 Minen. Sie treffen vor allem die Zivilbevölkerung. Jedes dritte Opfer ist ein Kind. Die Sternsinger baten um Spenden für Not leidende Kinder in aller Welt. Nicht nur die Kinder in Kambodscha profitieren vom Einsatz der Sternsinger in Deutschland. Straßenkinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Kinder in Kriegs- und Krisengebieten, in Flüchtlingslagern, Kinder in gut 110 Ländern der Erde werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Sternsingeraktion unterstützt werden. Allen Kindern und Jugendlichen danke ich herzlich für ihr Engagement zugunsten benachteiligter Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa. Ein herzliches Dankeschön auch allen Begleitern und Betreuern. Danken möchte ich auch allen, die die „Könige“ samt Gefolge verköstigt, Fahrdienste übernommen oder die Gewänder, Kronen und Sterne gerichtet haben. Ein herzliches Dankeschön sage ich auch allen Spendern. Ein hohes und großartiges Spendenergebnis kam auch in diesem Jahr zusammen.

Albert Eckstein, Pfarrer

Spendenergebnisse:

Pfullendorf: Euro 10.782,20

Otterswang: Euro 410,05

Zell: Euro 1.002,93

Denkingen: Euro 3.067,44

Illmensee: Euro 3.038,38




rosenkreuzk_logo_kl Ökumenischer Arbeitskreis "Kirche und Arbeitswelt" wiederbelebt

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Der Arbeitskreis "Kirche und Arbeitswelt" hat sich zur Aufgabe gemacht, Kontakte zwischen den Kirchen und de Arbeitswelt vor Ort zu pflege, Arbeitnehmer womöglich zu unterstützen, Informationsveranstaltungen zu organisieren, sich mit aktuellen Brennpunkten zu beschäftigen und Gottesdienste zum Thema Arbeit zu gestalten.
Der Arbeitskreis arbeiten mit der Arbeitnehmerseelsorge der Region Bodensee-Hohenzollern zusammen.



Konkretes Projekt im Advent:

Die Kirchen wollen ihre Solisarität mit den von Arbeitslosigkeit bedrohten Menschen zeigen durch:

* konkrete Fürbitten im Blick auf die Entwicklungen bei ALNO
* Hinweis auf die Arbeitsplatzentwicklung bei ALNO
* Gestaltung eines Abends bei "5 nach 5" Advent im Klosterkeller am 14. Dezember um 17 Uhr.







rosenkreuzk_logo_klSpannende Bibel - Ökumenischer Kinderbibeltag zu "Jeremia":


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Dass die Bibel kein altes verstaubtes Buch ist, sondern sehr spannende Geschichten enthält, die auch uns heute viel zu sagen haben, durften die Teilnehmer des diesjährigen Kinderbibeltages in Pfullendorf und Denkingen auf lebendige Weise erleben. Jeweils 65 Kinder an beiden Orten nahmen in diesem Jahr am ökumenischen Kinderbibeltag zur Geschichte des Propheten Jeremia teil. Besuch erhielten sie zunächst von Postbotin Conny Märkle (gespielt von Tina Boy in Pfullendorf und Erika Hornstein in Denkingen), die eine merkwürdige Schriftrolle, die an Jeremia adressiert war, vorstellte und zur Geschichte aus der Bibel hinführte. Danach wurde die Geschichte von der Berufung des Propheten, der in schlimmer Zeit lebte, als Schattenspiel in der Christuskirche und in der Denkinger Johanneskirche dargestellt. In einer Zeit, in der im Volk Israel schlimmste Ungerechtigkeit herrschte und das Volk fremden Göttern nachlief, wurde Jeremia von Gott auf den Plan gerufen. Obwohl er auf taube Ohren stieß und immer wieder Rückschläge erleben musste, glaubte Jeremia daran, dass Gott einmal alles gut machen wird und es einen neuen Anfang für das Volk geben wird. Dafür steht der Mandelzweig, der am Abend des Kinderbibeltages vom kahlen Strauch zu einem blühenden Zweig geworden war. Postbotin Conny Märkle brachte im Laufe des Tages noch weitere Post mit Symbolen zur Jeremiageschichte vorbei, so z.B. ein großes Ochsenjoch, mit dem sich Jeremia vor dem Volk gezeigt hatte und das für die Fremdherrschaft steht, unter die das Volk Israel geriet. Jeremia musste in seinem Leben viel durchmachen. Das wurde am Nachmittag des Bibeltages in Denkingen mit einem weiteren Schattenspiel zur Geschichte von Jeremia, der in eine Zisterne geworfen wurde und wunderbare Rettung erfuhr, vor Augen geführt. Nach den jeweiligen Anspielen in der Kirche sprachen die Kinder in ihren Gruppen über die Geschichten und bastelten und gestalteten vielfältige Dinge dazu, die am Abend beim Tagesabschluss vorgestellt wurden. So entstanden z.B. bunte „Mutmachspiegel“ mit einem Mutmachwort aus der Bibel, welches auch uns heute Mut machen kann, wenn wir schwierige Aufgaben zu erfüllen haben, Brunnen aus Holzsteinen, die Jeremia in seiner Not zeigen, wie er sich an Gott wendet, blühende Zweige, Schriftrollen mit einem Segenswort, Schriftrollen mit Unrechtssituationen der heutigen Zeit, Windlichter aus Scherben usw. Einen besonderen Akzent bekam der Bibeltag auch in diesem Jahr wieder durch die ansprechende musikalische Begleitung durch eine kleine Musikgruppe an beiden Orten und ein leckeres Mittagessen, um das sich jeweils ein eigenes Küchenteam kümmerte. Das Leitungsteam um Gemeindediakonin Tina Boy und Pastoralreferent Frank Scheifers bedankt sich bei allen, die an beiden Orten zum guten Gelingen des Kinderbibeltages beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt auch Herrn Bernhard Eisele von der Sechslindenschule und Frau Ilona Heigle von der Grundschule Denkingen, die die Räumlichkeiten der Schule zur Verfügung gestellt haben.

F.Scheifers

Weitere Bilder vom Kinderbibeltag finden Sie hier







k_logo_klPilgerwanderung und Lesung anlässlich des Jakobusfestes in Pfullendorf

Zum "Hineinpilgern" in das diesjährige Jakobusfest 2010 fand am Samstag eine interessante Pilgerwanderung der Beuroner Jakobuspilgergemeinschaft unter Leitung von Meßkirch über Wald nach Pfullendorf statt. Der Pilgerwanderung folgte abends eine sehr ansprechenende Lesung zu dem Thema "Gehen-Wandern-Pilgern" mit dem Schweizer Autor und Erwachsenenbildner Bruno Dörig aus St. Gallen...
Den ganzen Bericht finden Sie hier:
Veranstaltungen zum Patrozinium.pdf


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k_logo_kl Seelsorgeeinheit Oberer Linzgau: Information zum Beerdigungsdienst

Der Herr Erzbischof Robert Zollitsch hat mit Urkunde vom 04.05.2010
die pastoralen Mitarbeiter Konrad Krämer und Frank Scheifers mit dem Beerdigungsdienst beauftragt.
Dazu haben Herr Krämer und Herr Scheifers im März dieses Jahres einen eigenen Fortbildungskurs in Freiburg besucht.
Nach den Sommerferien werden sie jeweils an einem Wochentag Begräbnisfeiern leiten, die Trauernden trösten und die Toten auf dem letzten Weg begleiten.





k_logo_klFirmlinge und Ministranten waren in Taizé

Taizé


In den Pfingstferien fand in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge eine Fahrt für Frimlinge und Ministranten aus unserer Seelsorgeeinheit zur ökumenischen Brüdergemeinschaft und religiösen Begegnungsstätte nach Taizé im Burgund (Frankreich) statt...[mehr]