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Pastoralkonzeption der Seelsorgeeinheit Oberer Linzgau

pastoralkonzeption

Leitbild „Camino“

„Für die Gemeinden der Seelsorgeeinheit Oberer Linzgau ist das Bild des „camino“ leitend (siehe dazu auch das Logo auf der Titelseite der Konzeption mit Muschel, Kreuz und Weg). Das gemeinsame Pfarrblatt trägt diesen Namen. Unsere Gemeinden liegen am „camino“ nach Santiago. Der „camino“ ist auch ein schönes Bild für das Unterwegssein im Leben und Glauben. Jesus ist Zeit seines Lebens unterwegs, ebenso die Apostel. Das 2. Vatikanische Konzil spricht von der Kirche als „pilgerndes Volk Gottes durch die Zeit“. Daran wollen wir uns als Leitbild orientieren. Es ist uns ein Anliegen, miteinander und mit allen Menschen, denen wir begegnen, im Glauben unterwegs zu sein und uns mit unseren jeweiligen Erfahrungen und Talenten auf dem Lebens- und Glaubensweg zu bestärken. Auf diesem Weg wollen wir immer wieder innehalten, uns am Wort Gottes für unseren Weg orientieren und im gemeinsamen Mahl Kraft schöpfen für den weiteren Weg“ (aus der Pastoralkonzeption).

Bei ihrer Klausur im März in Hersberg hat die Vollversammlung der PGR der Seelsorgeeinheit die von einer Steuerungsgruppe erarbeitete Pastoralkonzeption der Seelsorgeeinheit für die nächsten fünf Jahre beschlossen. Dekan Christoph Neubrand hat diese Konzeption zum 09. April 2009 genehmigt. Die Konzeption versucht, die Anliegen der Pastoralen Leitlinien auf unsere Situation vor Ort herunterzubuchstabieren. Dabei werden in einem ersten Teil die besonderen Merkmale und Herausforderungen der Seelsorgeeinheit und ihrer einzelnen Gemeinden, in Bezug auf die kirchliche und gesellschaftliche Wirklichkeit vor Ort und auf das, was uns vom Evangelium noch mehr herausfordert, dargestellt. In diesem Zusammenhang wird auch ein Leitbild der Seelsorgeeinheit mit dem Bild des „camino“ entwickelt. (siehe oben)

Wichtig erscheint es im Blick auf die Zukunft, die Herausforderung „Weiterentwicklung der Kooperation der Gemeinden und zugleich die Bewahrung des Eigenlebens der Gemeinden“ im Blick zu behalten, immer wieder den Stand abzuklären und in Zielen und Maßnahmen Gestalt annehmen zu lassen. Fünf Ziele für die nächsten fünf Jahre werden in der Konzeption formuliert und Maßnahmen zum Erreichen der Ziele aufgeführt. Ein Ausblick schließt sich an sowie eine ausführliche Anlage, die die Struktur, Vernetzungen sowie Gruppen und Kreise der Seelsorgeeinheit und der einzelnen Gemeinden sehr informativ darstellt.

gezeichnet für die Steuerungsgruppe:
Frank Scheifers, Pastoralreferent
Hans Schempp, Vorsitzender des Gemeinsamen Rates

Pastoralkonzeption
Genehmigung der Pastoralkonzeption
Anlage zur Pastoralkonzeption